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Im Jahre des Herrn
2002 erblickte die Band Edgecrusher das Licht dieser Welt. Bis zum Jahr 2003
hatte sie sich dann soweit entwickelt das man ein stehendes Line-Up hatte.
Laut Beipackzettel bezeichnet der Fünfer aus Konstanz ihre Musik als
melodischen, groovigen Thrash Metal. Als Einflüsse werden Slayer, Testament,
Machine Head und hinsichtlich der Melancholie Sentenced genannt. Naja, ich
weiß nicht. Aber genug der Backgroudinfos, Zeit ans Eingemachte zu gehen.
Der erste Durchlauf der 4-Track CD hinterlässt bei mir ein großes
Fragezeichen und das Gefühl, das der Beipackzettel mehr verspricht als er
letztendlich hält. Von Slayer, Testament oder Machine Head keine Spur. Das
ganze auch nur im Entferntesten als Thrash Metal zu bezeichnen würde an
Blasphemie grenzen (mal ehrlich Jungs, melodischer, grooviger Thrash?!?
Thrash ist und sollte kantig, geradlinig und schnell sein). Nach dem zweiten
Durchlauf würde ich das ganze eher als einen fiesen Bastard aus melodischen
Death Metal und Gothic Metal bezeichnen. Der Gesang erinnert mich stark an
Moospell, egal ob gegrunzt oder clear, er ist absolut nervtötend. Die Songs
wirken arg zusammengeschustert und es fehlt ihnen an jeglicher
Durchschlagskraft. Es sind ein paar nette Riffs enthalten, aber auch die
können nicht wirklich überzeugen, da sie auf Dauer langweilen. Das ganze
klingt sehr unausgereift. Die Jungs sind gute Musiker, doch das Songwriting
hinkt noch auf allen Vieren.
Die, die sich selber ein Bild machen wollen können die CD für 6,- Euro
(Porto inkl.) unter folgenden Adresse ordern:
Igor Panic
Max-Stromeyer-Str. 7B
78467 Konstanz
oder
iggy@edgecrusher.info
Dani |