Ich
kann mir nicht helfen, aber das Debüt Deeper Than Hate
der Konstanzer Kapelle erinnert mich an die frühen Tage von Oceans Of
Sadness. Das ist beileibe keine Kritik, denn wenn man sieht, wohin sich
die Belgier entwickelt haben, sieht die Zukunft für EDGECRUSHER
rosig aus. Und für jene, die den Bandnamen mit einer gewissen
stilistischen Ausrichtung assoziieren: ihr liegt falsch!
EDGECRUSHER verbinden Thrash mit Death Metal, dies mit
einer recht düsteren Note und bleiben dabei weitestgehend im Midtempo
Bereich. Musikalische Vorbilder blitzen manchmal recht deutlich durch,
seien es Slayer, Metallica, Machine Head oder gewisse nordische
Düsterkombos, ohne jedoch aufdringlich zu wirken. EDGECRUSHER
beweisen dennoch Eigenständigkeit und technisches Können. Alle 4 Tracks
sind auf gleichermaßen hohem Niveau, keine Hänger, keine Ausfälle. Dennoch
kann man noch einiges am Songwriting, Arrangement und Gesang feilen,
insbesondere am cleanen Gesang. Die Produktion ist recht dumpf. Soll hier
beim ersten Demo von EDGECRUSHER aber kein Problem sein,
auch wenn somit ein Teil der Energie verloren geht. Deeper
Than Hate ist ein amtliches Zeugnis für eine solch junge
Band. Daumen hoch!
Das
Demo gibt es für 6 € inkl. P&V auf der Homepage.
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