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Im Zuge der
zweiten Auflage der Cold Metal Night in Tuttlingen drückte
uns Sänger Igor –„ey warum zur Hölle hast du keinen
Testament Patch auf deiner Kutte“- Panic (Pseudonym? wer
weiß) doch gleich die aktuelle, seit mittlerweile über einem
halben Jahr erhältliche Demo seiner am diesem Abend
auftretenden Band Edgecrusher in die Hand. Selbstredend,
dass dieses Werk umgehend einer Rezension bedarf, da die
Band live, zumindest mich, voll überzeugen konnte. Die
übereinstimmensten Einflüsse lesen sich wie folgt.
Testament, Slayer, Metallica (na na na ich will ja ma hoffen
ihr meint die Prä black Album Phase) und Mashine Head. Diese
Namen sprechen natürlich er’s ma Bände. Der Sound von
Edgecrusher hat mit den genannten Größen zunächst jedoch
erst einmal garnix zu tun. Die Band selbst beschreibt ihren
Stil als eine Symbiose aus Kraft und Melodie welche die
tiefsten Tiefen der menschlichen Seele berührt. Joa…. dat
sacht nun auch nicht viel mehr aus und daher bleiben wir bei
der simplen Bezeichnung THRASH METAL. Der Opener „Dead blood
red“ jedenfalls hat’s ordentlich in sich. Zwar wird das
Gaspedal allemal angedrückt aber übermäßige Geschwindigkeit
ist halt nicht immer von Nöten. Der Titeltrack „Deeper than
Hate“ knallt gleichfalls voll in die Fresse. Zwar immer noch
weit entfernt vom Uptempobereich dafür aber ungeheuer
verfrickelt und vor allem heavy. „No Zone“ retten lediglich
die verspielten Solipassagen vor dem Totalausfall (es kann
halt nicht immer gut gehen). Bei „Golden Purity“ hingegen
passt wieder alles. Geiles Grundriff, klasse Solo und
Mitgröhlchorus – gelungen.
Fazit: Edgerusher haben es definitiv raus. Zwar erfinden sie
den Thrash Metal alles andere als neu, aber sie können sich
jedoch auf einen äußerst eigenständigen Sound, gelungene
Kompositionen und makellose Spieltechnik berufen. Lediglich
eine Highspeednackenwirbelzerstörungsnummer fehlt mir auf
dieser ansonsten sehr gelungenen Demo.
Darky
of Ruhrmetal.com
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